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Aus für Verbrenner-Verbot wichtiges Signal für steirische Automobilindustrie und Zulieferer

Landeshauptmann-Stv. Khom und Landesrat Ehrenhöfer begrüßen Entscheidung der EU-Kommission

Bild der beiden Landesregierungsmitglieder
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom und Landesrat Willibald Ehrenhöfer © Benjamin Grasser

Graz (17. Dezember 2025).- Erfreut zeigen sich die für Europa zuständige Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom und Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer über die Entscheidung der EU-Kommission, das Aus für Verbrennungs-Motoren ab 2035 zurückzunehmen. Ab 2035 müssen die Hersteller nun nur mehr ein Reduktionsziel von 90 Prozent einhalten. Die restlichen zehn Prozent CO2-Einsparung können sie durch Verwendung von kohlenstoffarmem Stahl, der in Europa erzeugt wird, oder durch E-Kraftstoffe und Biokraftstoffe kompensieren. Konkret heißt das, dass Plug-in-Hybride oder solche mit Range-Extender über 2035 hinaus noch neu auf den Markt kommen dürfen; das gilt auch für Wasserstofffahrzeuge.

„Mit der Entscheidung der EU-Kommission ist der Weg zu der von uns geforderten Technologieoffenheit jetzt endlich frei. Die Automobilindustrie ist ein Schlüsselzweig für die Steiermark und muss im Wandel unterstützt statt ausgebremst werden. Dafür braucht es europäische Technologieoffenheit und keine Überregulierung, die Wohlstand und Arbeitsplätze gefährdet. Forschung und Innovation sollen den Wettbewerb um das beste Produkt dominieren und nicht Regularien und Verbote. Gerade für die Steiermark als Automobil- sowie Forschungs- und Entwicklungsland ist klar: Der notwendige Wandel kann nur durch Innovation und technologischen Fortschritt gelingen. Nun braucht es verlässliche Rahmenbedingungen für die Unternehmen", so Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom, Europareferentin der Steiermärkischen Landesregierung.

„Die Wirtschaft steht aktuell in ganz Europa vor einer Vielzahl an Herausforderungen. Wir können es uns daher nicht leisten, die Automobilindustrie als einen der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Gefahr zu bringen. Gerade jetzt braucht es mehr denn je Technologieoffenheit und größere Flexibilität. Ich bin froh, dass die Kommission dies erkannt hat und das Verbot für Verbrennungsmotoren ab 2035 zurückgenommen hat. Ob E-Mobilität, Wasserstoff, die Weiterentwicklung von Verbrennungsmotoren oder eine völlig neue Antriebstechnologie – die besten, umweltfreundlichsten und nachhaltigsten Lösungen werden sich langfristig durchsetzen”, so Landesrat Willibald Ehrenhöfer.

Die Automobilbranche ist der bedeutendste Wirtschaftssektor der Steiermark. Rund 2.200 Zulieferbetriebe mit mehr als 40.000 Arbeitsplätzen sind in diesem Bereich tätig. Sie erwirtschaften mit knapp 13 Milliarden Euro rund ein Fünftel des steirischen Bruttoregionalprodukts.

Graz, 17. Dezember 2025

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Thomas Bauer unter Tel.: +43 (316) 877-5854, bzw. Mobil: +43 (676) 86665854  und Fax: +43 (316) 877-2294  oder E-Mail: thomas.bauer@stmk.gv.at  zur Verfügung.
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