Die steiermärkische Landesregierung
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Secop-Stiftung: Stipendien werden aufgestockt

Die Sozialressorts Steiermark und Burgenland fixieren Verbesserungen für TeilnehmerInnen

Graz (18. November 2020).- Im Rahmen eines Sozialplanes wurde von der Secop-Geschäftsführung und Belegschaftsvertretung die Einrichtung einer Stiftung eingerichtet. Die Stiftung wurde mit 1. Oktober gestartet, in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zum Jahresende sukzessive eintreten werden. „Wir begrüßen ausdrücklich, dass eine Unternehmensstiftung eingerichtet worden ist und dass sie vom Unternehmen finanziell getragen wird", betonen die steirische Soziallandesrätin Doris Kampus und Leonhard Schneemann, Sozial- und Wirtschaftslandesrat des Burgenlandes. Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Steiermark und dem Burgenland ergeben sich auf diese Weise neue berufliche Perspektiven in einer individuell und generell schwierigen Situation am Arbeitsmarkt.

Um den Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei zu helfen, sich auf einer gesicherten sozialen Basis beruflich neu zu orientieren, haben die beiden Landesräte nunmehr vereinbart, dass das Stiftungsstipendium, das an sich 160 Euro monatlich pro Person beträgt, auf 200 Euro für die Dauer von sechs Monaten aufgestockt wird. „Stiftungen sind ein Erfolgsmodell, um schwierige Situationen am Arbeitsmarkt zu bewältigen. Nun ist es uns gelungen, die Stipendien aufzustocken und damit den Betroffenen ein Stück weiterzuhelfen", so die beiden Landesräte.

Auch die steirische Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl begrüßt die Aufstockung der Stiftungsstipendien und verweist darüber hinaus auf Zukunftsperspektiven in Fürstenfeld: „Mit der Übernahme der Kompressorenlinie Delta und der damit verbundenen Rückkehr des NIDEC-Konzerns im heurigen Sommer besteht die Chance, dass in den kommenden Jahren wieder Investitionen in den Standort getätigt werden. Damit könnten sich auch für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittelfristig neue Perspektiven ergeben", so Eibinger-Miedl.

Die Arbeitsstiftung ist ein sehr gutes Instrument um Menschen, die ihren Arbeitsplatz verlieren, eine neue Perspektive zu eröffnen. „Mit dem erhöhten Stipendium sorgt das Land und AMS Steiermark bei der Arbeitsstiftung Secop für den sozialen Ausgleich zwischen Arbeitslosigkeit und Erwerbstätigkeit", sagt Landessekretär Hubert Holzapfel von der Produktionsgewerkschaft. 

„Für mich als Betriebsratsvorsitzenden ist es eine große Freude, dass beide Landesregierungen die Erhöhung des Stiftungsstipendiums für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Secop nun finalisiert haben!", so Betriebsratsvorsitzender Gerald Weber.

Graz, am 18. November 2020

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