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Steirische Klimastrategie: 36 % weniger CO2 bis 2030

Landesrat Anton Lang © Land Steiermark/Strasser
Landesrat Anton Lang
© Land Steiermark/Strasser

Unser Klima ändert sich. Das ist keine wissenschaftliche Theorie mehr, der Klimawandel ist für uns alle spürbar. Rückgang der Gletscherflächen, abnehmende Schneesicherheit, zunehmende Intensität und Häufigkeit von Starkregenereignissen, vermehrt auftretende Hitzeperioden, Murenabgänge, etc. - all das verursacht Jahr für Jahr massive Schäden in den verschiedensten Bereichen. „Der Klimawandel und die Frage nach unserer zukünftigen Energieversorgung sind Themen, die natürlich auch die Steiermark betreffen. Neue internationale und nationale Vorgaben, wissenschaftliche Erkenntnisse und globale Trends lassen unser Land nicht unberührt. Rasches Handeln ist daher auf allen Ebenen der Gesellschaft gefragt. Daher galt es, gemeinsam einen strategischen Rahmen für die Steiermark zu schaffen, der diese Herausforderungen anspricht und zukunftsweisende Handlungsoptionen darlegt", so Lang.

Die Erstellung der Landesstrategie „Klima- und Energiestrategie Steiermark 2030" erfolgte federführend durch die Landesabteilung 15 (Fachabteilung Energie und Wohnbau) in einem breit angelegten Stakeholder-Prozess, um alle betroffenen Abteilungen sowie die Sozialpartner, Forschungseinrichtungen und die externen FachexpertInnen einzubinden. Die vorliegende Landesstrategie ist somit Ergebnis eines breiten Konsultations- und Begutachtungsprozesses.

„Die Strategie soll dazu beitragen, die für Österreich vorgesehenen Ziele bis 2030 zu erreichen - nämlich die Treibhausgasemissionen um 36 % gegenüber 2005 im Nicht-Emissionshandelsbereich zu reduzieren, den Anteil der Erneuerbaren Energieträger anzuheben und die Energieeffizienz zu steigern. Die `weiß-grüne Formel´ für den Klimaschutz bis 2030 legt daher folgende Zieldefinitionen fest: Reduktion der Treibhausgasemissionen um 36 %, Steigerung der Energieeffizienz auf 30 %, Erhöhung des Anteils der Erneuerbaren Energieträger auf 40 % sowie leistbare Energie und Versorgungssicherheit", skizziert Lang.

Die Strategie beschreibt zudem bis zum Jahre 2030 die Korridore, die den Blick und die Türen in Richtung einer zukunftsfähigen Energie- und Klimapolitik öffnen sollen. Es werden dazu klare Richtungsaussagen getroffen und Schwerpunkte definiert, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.

„Um die Strategieziele zu erreichen und damit auch den internationalen Klimavorgaben gerecht zu werden, bedarf es in den nächsten Jahren noch gezielterer Maßnahmen und einer konsequenten Umsetzung dieser. Mit der nun beschlossenen Strategie ist ein wichtiger Schritt getan worden, die großen Herausforderungen stehen uns aber sicherlich noch bevor", betont die steirische Klimaschutzkoordinatorin Andrea Gössinger-Wieser.

Und Landesrat Lang abschließend: „Damit die `Klima- und Energiestrategie Steiermark 2030´ ihre Wirkung entfalten kann, ist ein entsprechender Umsetzungsplan erforderlich. Dazu wird ein dreijähriger Aktionsplan unter Einbindung relevanter steirischer ExpertInnen in sektoralen ExpertInnen-Workshops (im Zeitraum Februar und März 2018) erarbeitet. Geplant ist, dass der Aktionsplan mit Jänner 2019 in Umsetzung gebracht wird und so die neuen Maßnahmenpakete ihre volle Wirkung entfalten können."

Ausführliche Infos dazu findet man übrigens unter: Externe Verknüpfung www.ich-tus.at/kess2030

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